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Geschichte Holzwickede

Opherdicke_1894
Das Wasserschloss Opherdicke (Foto)
Aus der Eisenzeit stammen Funde einer frühen Besiedelung der Gegend um Holzwickede. Später gedeiht der Handel entlang einer Römerstraße, die in der Nähe vorbeiführt. Im Mittelalter wird aus dieser Straße der Hellweg, eine der wichtigsten Handelstraßen der damaligen Zeit.

Aus frühester Zeit stammt der Hilgenbaum, das Wappenzeichen Holzwickedes. Dieser Baum diente früher als Treffpunkt, Gerichtsort und als eine Art schwarzes Brett. Mehrfach wurde die alte Eiche gefällt oder brannte nach einem Blitzschlag ab, so dass heute nur ein relativ junger Baum zu sehen ist.

Der Aufschwung für Holzwickede kam ab 1855 mit der Eisenbahn. Sie transportierte Kohle und Erz des Ruhrgebiets. Eisenbahnerviertel schossen aus dem Boden. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Rangierbahnhof zu einem der damals größten in Europa - bis er 1945 zerstört wurde. Mit der Schließung der letzten Holzwickeder Zeche im Jahre 1951 ging für den Ort eine jahrhundertealte Tradition des Kohlebergbaus zu Ende.
 
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