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25 Jahre Partnerschaft und Freundschaft

Sehr geehrte Damen und Herren, veehrte Mitglieder, liebe Freunde unseres Vereins,

am 26. April 1987 wurde die Städtepartnerschaft zwischen Weymouth & Portland und Holzwickede in Holzwickede beurkundet. Wir freuen uns über diese lange Freundschaft zu den Bürgern und Bürgerinnen.

Vor nur sechs Monaten feierten wir in Weymouth 25 Jahre Freundschaft zwischen unseren Städten und den Partnerschaftsvereinen. Fünf unvergessene Tage durften wir dort, dank der herzlichen Gastfreundschaft, im vergangenen September erleben.

Nun sind wir an der Reihe in Holzwickede ein Freundschaftsfest und Jubiläum zu feiern.
Herzlich willkommen zu den Feierlichkeiten in Holzwickede.

Ein Überblick über unser Programm finden Sie hier.
 

Vereinsgeschichte

Seit inzwischen über drei Jahrzehnten gibt es nun den Deutsch-Britischen Club in Holzwickede. Wie alles anfing, können Sie hier nachlesen.

Britische Soldaten werden in Holzwickede stationiert

1975 zogen Soldaten der britischen Rheinarmee mit ihren Familien in die neuen Wohnblocks im Zentrum von Holzwickede. Mit einem Mal hatte sich die Gemeinde Holzwickede um 1500 Briten vergrößert, die von den Holzwickedern zunächst mit einer gewissen Skepsis beäugt wurden. "Man muss auch ganz ehrlich sagen, dass nicht alle Holzwickeder ihren neuen Nachbarn gegenüber besonders freundlich eingestellt waren", erinnert sich Marie-Luise Wehlack, Vorsitzende des Deutsch-Britischen Clubs. Konflikte waren vorprogrammiert, die das ein oder andere Mal sogar mit der Polizei gelöst werden mussten. "Das war damals ein riesiger Skandal", erzählt sie weiter.

Das Konzert

Doch dann hatte Robert Davis, damaliger Verbindungsoffizier für die Vermittlung zwischen den britischen Soldaten und ihren deutschen Nachbarn, eine gute Idee: Nach dem Motto, Musik verbindet, organisierte er auf dem Marktplatz vor dem Holzwickeder Rathaus ein Platzkonzert, für das Robert Davis die „Royal Mounted Band“ engagieren konnte. Und hier beginnt die Geschichte des Deutsch-Britischen Clubs zarte Wurzeln zu bilden.

Die Teilnehmer eines VHS-Englischkurses, darunter auch die spätere Vereinsvorsitzende Marie-Luise Wehlack, erfuhren durch die Tagespresse von dem Konzert und beschlossen spontan: „Da gehen wir hin! Wir haben jahrelang Englisch gelernt, wir haben britische Nachbarn, jetzt müssen wir aber mal ran. Wir gehen hin und sprechen die Musiker mal an.“ Wenn sich Marie-Luise Wehlack an jenen eiskalten Februarmorgen erinnert, wird sie noch heute ziemlich wütend. Aus dem Rathaus kamen zwar neugierige Blicke, aber keiner kam, um mit den Musikern persönlich zu sprechen. Zu den wenigen Zuhörern zählten die Teilnehmer des Englischkurses und einige Holzwickeder Bürger. Doch dann kam zufällig Konrad Schmulbach, vielen als Schützen-Kaiser von Holzwickede bekannt, vorbei. „Er blieb stehen, begrüßte den Dirigenten der Royal Mounted Band und bedankte sich für das Konzert“, berichtet Marie-Luise Wehlack. Das Eis war gebrochen.

Bevor die Band nach dem Konzert wieder abfuhr, hatte Marie-Luise Wehlack die Gelegenheit, mit einem Verantwortlichen der Band sprechen zu können: Eddie Nash. Der junge Offizier war nicht nur für die Belange der Band zuständig, sondern auch für die Betreuung der in Holzwickede lebenden britischen Familien. Seine Frau Carolyn, die mit ihren Söhnen ebenfalls mehr Kontakt in der Gemeinde suchte, und Marie-Luise Wehlack freundeten sich rasch an und beschlossen: „Wir machen etwas in Holzwickede.“

Die ersten Treffen

In der Wohnung der Familie Nash fand das erste Treffen statt, bei dem sich herausstellte, dass sich besonders die jungen Soldatenehefrauen sehr einsam fühlten. Der Vorläufer des noch heute existierenden Frauengesprächskreises war geboren. Jeden Mittwoch trafen sich die Holzwickeder Frauen mit den Frauen der britischen und auch amerikanischen Soldatenfrauen im damaligen Gemeindezentrum Süd – und zwar gemeinsam mit ihren Kindern.

Die Treffen waren auf Anhieb ein voller Erfolg. Die Holzwickeder Frauen nahmen ihre neuen Nachbarinnen an die Hand, um ihnen den neuen Wohnort näherzubringen. „Wir sind zusammen in den Ort gegangen, wir haben eingekauft, wir haben aber auch mit den Kindern gespielt und gebastelt“, weiß Marie-Luise Wehlack noch. Aus diesen Begegnungen entwickelten sich weitere Kontakte, wie zum Beispiel zwischen der evangelischen Kirchengemeinde Holzwickede und der anglikanischen Kirche Dortmund.

Dies zum Anlass genommen, schrieb Marie-Luise Wehlack eines Tages einen Brief an den Bürgermeister von Holzwickede und führte an, dass die Gemeinde zwar ihre Kontakte zur französischen Partnerstadt pflege, aber die ausländischen Bürger vor Ort missachte. Sie wurde daraufhin vom damaligen Partnerschaftsausschuss eingeladen, Näheres zu  berichten. Darüber hinaus wurde ihr ans Herz gelegt, einen Verein zu gründen, um finanzielle Unterstützung der Gemeinde beantragen zu können. Die offizielle Vereinsgründung war besiegelt!

Die Gründung des Vereins

Am 2. September 1981 fand die Gründungsveranstaltung des Deutsch-Amerikanisch-Britischen Clubs in der Gaststätte „Emscherhof“ statt. „Es war eine turbulente Sitzung, der Saal war rappelvoll und eigentlich wusste ich gar nicht, wie mir geschah – aber ich war plötzlich erste Vorsitzende“, erzählt Marie-Luise Wehlack heute mit einem Schmunzeln. Zu den Gründungsmitgliedern bzw. ersten Vorstandsmitgliedern gehörten weiterhin:

Michael Mulhall (stellv. Vorsitzender), Hans-Georg Kallerhoff (Schriftführer), Pat Brock (stellv. Schriftführerin), Friedrich Boeven (Schatzmeister), Gaynor Cromwell (stellv. Schatzmeister) sowie Christel Boeven, das Ehepaar Hake, Friedhelm Hemmerich, Waltraut Schaffhöfer und Jochen Wehlack.

Die Städtepartnerschaft mit Weymouth & Portland

Schon früh wurde daran gedacht, mit einer britischen Stadt näheren Kontakt aufzunehmen. Schon in der ersten Vereinssatzung wurde folgender Absatz aufgenommen: „Darüber hinaus ist es Aufgabe des Vereins, Kontakte mit einer britischen Gemeinde anzubahnen, mit dem Ziel der Einrichtung einer Städtepartnerschaft zwischen dieser Gemeinde und der Gemeinde Holzwickede.“ Doch es sollte noch fünf Jahre dauern, bis im September 1986 eine offizielle Städtepartnerschaft mit Weymouth & Portland besiegelt werden konnte.

Der große Umbruch und neue Aufgaben

In den Jahren nach der Gründung stiegen die Mitgliederzahlen kontinuierlich an. Damals dachte noch keiner daran, dass die britischen und amerikanischen Soldaten eines Tages die Gemeinde wieder verlassen würden. Doch Mitte der 1980er Jahre war es dann soweit: 1985 zogen die Amerikaner ab und nach und nach die britische Rheinarmee. Die letzten britischen Soldaten verließen Anfang der 1990er Jahre Holzwickede.

Für den Verein stand jedoch fest, dass eine Auflösung des Vereins nicht zur Diskussion stand. Dafür rückte die Partnerschaft mit Weymouth & Portland in den Mittelpunkt der Vereinsaktivitäten.

 

Ziele & Aufgaben

Der Deutsch-Britische Club stellt sich viele Aufgaben, um seine Ziele rund um die partnerschaftlichen Beziehungen zu Weymouth & Portland und England im Allgemeinen zu erreichen:
  1. Intensivierung der freundschaftlichen Beziehungen zu Weymouth & Portland.
  2. Mehrtägige organisierte Austauschprogramme in der jeweiligen Partnerstadt mit Unterbringung überwiegend in Gastfamilien. Denn: Als Tourist kann man in alle Welt reisen, jedoch nicht das Zuhause und die Geborgenheit einer Gastfamilie kennenlernen.
  3. Unterstützung, Hilfestellung und praktische Ratschläge zur Begegnung von Vereinen und Initiativgruppen wie Sport, Kultur, Jugend- und Schüleraustausch.
  4. Organisation eines aktiven Jahresprogramms vor Ort mit Gesprächskreisen zur Pflege der englischen Sprache und Informationsveranstaltungen, die den Bezug zum Partnerland sichern.
  5. Konzerte, u. a. auch mit Musikgruppen aus der Partnerstadt, Abende für Gourmetfreunde und Feste zu besonderen Anlässen lassen auch die Geselligkeit unter den Vereinsmitgliedern sicher nicht zu kurz kommen.
  6. Kulturreisen zum Kennenlernen weiterer interessanter Landschaften und Provinzen, der Arbeitswelt, der Geschichte und dem "way of life" der Menschen in Großbritannien.
 

Vorstandsmitglieder






Erste
Vorsitzende
Zweite
Vorsitzende





Marie-Luise
Wehlack
Katharina
Babusch










Schriftführerin Erste
Schatzmeisterin

Zweite
Schatzmeisterin


Astrid
Partmann (kom.)
Anke
Rohwedder

Gisela
Schwanebeck







Beisitzerin Beisitzerin Beisitzerin
Beisitzerin
Pia
Proba-Bol

Beisitzer
Klaus
Schmidt
Margarete
Wiegand

Beisitzer
Jürgen
Poller
Ursula
Siebel-Militzer

Beisitzerin
Sonja
Röttcher


Beate
Berns

Kassenprüferin
Dr. Else-Marie
Amelung



 

Mitglied werden

Grundsätzlich kann jeder Mitglied des Vereins werden, wenn er die Ziele und den Zweck des Vereins unterstützt.  Um Mitglied zu werden, müssen Sie eine schriftliche Beitrittserklärung abgeben. Diese finden Sie als PDF zum Herunterladen unterhalb dieses Textes. Der Vorstand des Vereins entscheidet dann über Ihre Aufnahme.

pdf_button  Beitritterklärung

pdf_button  Satzung

 

 
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